Info

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Einige Unterschiede zum
Kneipenskat sind hier aufgeführt

Es wird ohne Kontra / Re / Sup / Hirsch oder ähnlichen Dingen gespielt.

Hat niemand ein Reizgebot abgegeben so wird das Spiel eingepasst,
es wird nicht neu gegeben und auch nicht geramscht

Es gibt keine Bock und / oder Ramschspiele/runden.

Es gibt kein „schenken“ in dem Sinne:
Wenn der Alleinspieler (AS) nicht annimmt, muss er Schneider spielen.

Bei allen offenen Spielen legt der Alleinspieler sofort
alle 10 Karten offen auf den Tisch,
es wird kein Stich (keine Karte) verdeckt gespielt.

Es spielt immer der Spieler in Vorhand (VH) aus, auch beim Nullouvert.

Null Hand zählt 35

Null-ouvert-Hand zählt 59.

Es gibt keine Revolution.

Bei offenen Farb- oder Grandspielen muss aus der Hand gespielt werden und
die Gegner müssen schwarz gespielt werden (sie dürfen kein Stich erhalten).

Eine Ansage von Schneider oder schwarz
ist nur bei Handspielen möglich.

Es gibt keine Wertung/Ansage für „Spitze“,
d.h. wenn der Alleinspieler den letzten Stich mit Trumpf 7 macht

Der Alleinspieler / die Gegenspieler sind immer Schneider mit maximal 30 Punkten.
Der Alleinspieler / die Gegenspieler sind immer schwarz ohne einen Stich.

Man kann jedes Farbspiel mit oder ohne 11 spielen
(z.B. Karo ohne 11 spiel 12 x 9 = 108)

Ein Grand hat den Grundwert 24

Grand Hand gibt keine „Prämie“
in form von extra oder doppelten Punkten.

Für jedes gewonnen Spiel, erhält der Alleinspieler zusätzlich 50 Punkte.
Für jedes verlorene Spiel vom Alleinspieler,
erhält jeder andere Spieler
am 4er-Tisch 30 Punkte und am 3er-Tisch 40 Punkte.

Bei Regelverstößen (z.B. verwerfen, falsches Ausspiel) nicht die Karten gleich weg werfen,
eventuell Schiedsrichter Entscheidung abwarten.

Sollte etwas wichtiges fehlen oder noch offene Fragen sein,
so senden Sie bitte eine Mail an akenerstadtwache@gmx.de

Allgemeine Muttiregeln des SC Akener Stadtwache e.V.

Mutti Regeln

Skat-Weisheiten vom Volk
1. “Dem Freunde kurz, dem Feinde lang.”
Wenn man nicht der Alleinspieler ist und rauskommt, sollte man sich vergewissern, wer denn in Mittelhand sitzt. Der Alleinspieler? Dann sollte man ihm mit eine langen Farbe (also eine, von der man viele Karten hat) vorspielen. Wenn er die Farbe nicht hat (wahrscheinlich) muss er stechen (ein Trumpf weniger) und der Mitspieler kann im Idealfall eine kleine Karte abwerfen. Sitzt hingegen der Mitspieler in Mittelhand, spielt man eine kurze Farbe (also eine, von der man wenige Karten hat) aus, in der Hoffnung, den Mitspieler so ans Spiel zu bringen und den Alleinspieler in Mittelhand zu bringen (fast immer eine gute Idee).

2. “Von hinten immer eine neue Farbe.”
Wenn man ans Ausspiel kommt und noch nicht klar ist, wie die Farben verteilt sind, ist es meist sinnvoll, eine Farbe auszuspielen, die bisher noch nicht auf dem Tisch lag. Auf einer Farbe bestehen und sie erneut ausspielen sollte man nur, wenn man damit eine konkrete Absicht hat. Solange man noch im Trüben fischt: neue Farbe bringen!

3. “Wenn man kann, soll man.”
Wenn man einen Stich machen kann, dann soll man ihn auch machen. Wenn der Alleinspieler Pikbube ausspielt und man selber Kreuzbube hat, bringt es meistens nix, zu “tauchen” und sich den Buben für später aufzuheben. Im Zweifelsfall immer den Stich machen, am Ende (siehe 8.) zählt jeder Punkt.

4. Achter sind Gespenster.
Der Alleinspieler spielt Null und sitzt in Mittelhand? Dann bringt man ihn am ehesten in die Bredouille, wenn man eine Acht vorspielt. Wenn man seine schwache Farbe erwischt, muss er schon die sieben spielen und die Farbe wird noch schwächer. Die Acht ist meist das unangenehmste Ausspiel beim Null.

5. “Auf dem Tisch sterben sie!”
Meistens bringt es nichts, die “Vollen” (also Zehner und Asse) zurückzuhalten. Lieber mutig ein As einer bisher noch ungespielten Farbe vorspielen und sehen, was der Alleinspieler macht. Wenn er bedient, hat man den Vollen nach Hause gebracht, wenn er sticht, hat er einen Trumpf weniger. Es gelingt so gut wie nie, alle Vollen nach Hause zu bringen, also kann man ruhig mal einen ins Geschäft stecken.

6. “Beim Grand spielt man Ässer oder man hält die Fresse.”
Wenn man beim Grand am Ausspiel ist und ein As hat, dann gehört es sofort auf den Tisch. Entweder man kriegt es durch (prima), oder der Alleinspieler sticht (prima, nur noch drei Trumpf draußen) oder der Alleinspieler wirft ab (Prima, wohl trumpfschwach, der Gute!).

7. “Trumpf ist die Seele vom Geschäft.”
Wenn man selber der Alleinspieler und am Ausspiel ist, dann zieht man grundsätzlich Trumpf. Unerfahrene Spieler gehen gern “über die Dörfer”, d.h. sie spielen zuerst die Asse ihrer Fehlfarben, um sie möglichst schnell in Sicherheit zu bringen. Dieses Sicherheitsdenken ist in Wirklichkeit riskant. Wenn ein Gegenspieler in einer Farbe tatsächlich blank ist, kann er sofort stechen. Wenn man ihm erst die Trümpfe rausgezogen hat, kann er das nicht.

8. “Hinten kackt die Ente.”
Alle engen Spiele werden mit den letzten Karten entschieden. Hier lauern die Punkte, die nötig sind, um ein Spiel mit 62 oder 64 zu gewinnen. Um diese Stiche machen zu können, muss man aber so gespielt haben, dass man jetzt noch die richtigen Karten hat, und das geht nur, wenn man mitzählt. Einem Skat-Anfänger scheint es unmöglich zu sein, alle Karten im Kopf zu behalten, aber mit ein wenig Übung ist es gar nicht schwer. Es sind nur 32 Karten, 8 von jeder Farbe. Die kann man sich merken. Die muss man sich merken, wenn man gewinnen will.

Die 7 größten Skat-Irrtürmer

Altenburg – Zwanzig Millionen Deutsche tun es mindestens zweimal im Monat: Skat spielen. Jetzt ist die urdeutsche Lieblingsbeschäftigung 200 Jahre alt.
Mythos 1: Skat ist ein deutsches Spiel. Falsch! Skat entstand aus älteren Spielen wie dem in Frankreich und Italien verbreiteten Tarock, L’Hombre und Schafskopf.
Mythos 2: Das Skatspiel hat keinen „Erfinder“. Falsch! Durch den altenburgischen Geheimrat Hans Karl Leopold von der Gabelentz (1778-1831) wurde das Spiel 1813 aktenkundig. Seine Skat-Runde bestand aus einem Notar, einem Hofadvokat und einem Medizinalrat.
Mythos 3: Wessis spielen französisches, Ossis deutsches Blatt. Jein! Deutsches Blatt ist auch in Bayern verbreitet; Sachsen-Anhalt und Brandenburg bevorzugen es „französisch“.
Mythos 4: Frauen spielen schlechter Skat. Unsinn! Sie reizen nur vorsichtiger, reißen deshalb nicht jedes Spiel an sich.
Mythos 5: Ein echter Skatspieler trainiert in der Kneipe. Falsch! Wie bei jeder Sportart sollte man zwei- bis dreimal pro Woche ein paar Stunden spielen.
Mythos 6: Skat ist ein Stammtischspiel. Nicht nur! Auch Polit- und Wirtschaftsgrößen wie der frühere Bundespräsident Johannes Rau, Wolfgang Porsche, Gerhard Schröder, Hannelore Kraft oder Christine Lieberknecht lieben es.
Mythos 7: Ein Chemnitzer Spieler namens Wenzel (Skatbegriff für den Unter) wollte seinen Sohn Schell nennen. „Stimmt“, sagt Tripmarker. „Aber wir haben ihm davon abgeraten.“

Sonderbriefmarke zum Skat-Jubiläum

Zum 200. Jubiläum spendiert das Bundesfinanzministerium eine Skat-Sonderbriefmarke im Wert von 90 Cent. Das Bube-Dame-König-Motiv gestaltete der Berliner Garfiker Christoph Niemann.
Außerdem will der Skatverband, dass die Unesco das Spiel in die Liste des „immaterielle Weltkulturerbe“ aufnimmt – nach dem portugiesischen Fado und der französischen Küche.

Demnächst folgen Homepageadressen anderer Vereine aus Sachsen Anhalt.

Webseite Bernburg:   skatklub-bernburg.jimdo.com

Webseite Barleben:

http://www.barleben.de/Startseite/Leben-in-Barleben/Vereinsleben/index.php?La=1&NavID=2276.12&object=tx|936.224.1

Webseite Naumburg: http://naumburger-spitzbuben.de

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